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Eine gute Website beginnt mit einer wohlüberlegten Planung und einer überzeugenden Zieldefinition. Deshalb verwenden wir all unsere Erfahrung und unseren Einfallsreichtum für die Erstellung umfangreicher, klarer und umsetzungorientierter Konzepte.
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Wissualisierung: Visualisierung von Wissen in computerunterstützten Präsentationen

Wissen wird in unserer Wissensgesellschaft mit PowerPoint und anderer Präsentationsoftware kommuniziert. Es ist das am weitesten verbreitete Werkzeug zur visuellen Unterstützung mündlicher Vorträge. Es gibt eine breit angelegte und emotional gefärbte Powerpoint-Diskussion in Zeitungen und Fachzeitschriften und eine unüberschaubare Zahl an Praktikerliteratur zum Erstellen und Halten von Präsentationen. Zugleich gibt es aber mehr schlechte als gute Präsentationen. Die Menge an Ratgeberliteratur steht im Gegensatz zu einer vergleichsweise geringen Anzahl an wissenschaftlichen Studien.

Die vorliegende Arbeit soll einen Beitrag zur wissenschaftlichen Analyse der Beziehung von Handlungsanweisungen in der Ratgeberliteratur und der Praxis von Powerpoint-Präsentationen liefern. Es wird untersucht, inwieweit die Empfehlungen des Ratgebers "Presentation Zen" (Reynolds 2008) mit den tatsächlichen Praktiken präsentierender Personen übereinstimmen. Im ersten Schritt wird Ratgeberliteratur analysiert. Die im Buch "Presentation Zen" empfohlenen Herangehensweisen bilden die Grundlage für Interviews, die mit neun Powerpoint-AnwenderInnen geführt wurden.

Der Vergleich der Interviews mit der Ratgeberliteratur ergibt eine deutliche Differenz zwischen den normativen Vorstellungen der Literatur und den tatsächlichen Praktiken der AnwenderInnen. Die Unterschiede liegen vor allem in der Art und Weise wie Inhalte für eine Präsentation erarbeitet werden, im Erstellen eines Handouts und im Gestalten der Folien. Relative Übereinstimmung herrscht bei der Strukturierung von Präsentationen und der Vermittlung. Fast alle befragten Personen verwenden auch andere Medien zur visuellen Unterstützung mündlicher Vorträge und können sich vorstellen, auf Powerpoint zu verzichten, obwohl sie es in der Praxis doch fast immer einsetzen.

Diplomarbeit Wissualisierung, PDF (1 MB)
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Die Bedeutung effektiver Verlinkung

Internet-Nutzer bewegen sich durch Anklicken von Links durch Websites und durch das Netz. Das ist das Grundprinzip des Internets, die Grundlage des Hypertexts und der Multimedialität. Deshalb sollte der Verlinkungs-Strategie bei der Konzeption, der Umsetzung und im laufenden Betrieb einer Website besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Egal, ob eine Website Informationen vermitteln soll, Imageträger oder Marktplatz ist: Durch die richtigen Verlinkungen wird das Vertrauen der User in die Website gestärkt und die Popularität erhöht. Linkmarketing ist eines der effizientesten Vermarktungswerkzeuge für Online-Angebote. Und die richtige Linkstrategie verbessert das Ranking bei Suchergebnissen.

Daher sollten

  • eingehende Links - welche Websites verlinken auf die eigene Website?
  • und ausgehende Links - wie kann man den eigenen Content durch Links ergänzen?
gezielt und strategisch entwickelt werden.

Content

Das Wichtigste für eine effiziente Verlinkungs-Strategie ist die Qualität des Contents. Die Verlinkung zu anderen Webseiten muss inhaltlich passend sein, um das Vertrauen in die Website zu stärken. Außerdem müssen Verlinkungen einen zusätzlichen Informations- oder Servicewert aufweisen.

Mensch

Von den Usern werden hinter einem Link tiefergehende Informationen zum Thema erwartet. Vertraut der User einer Website, so wird er auch den ausgehenden Links der Site vertrauen. Umgekehrt bedeutet das, dass eine effiziente Verlinkungs-Strategie darauf abzielt, möglichst viele eingehende Links auf die eigene Website zu bekommen. Sowohl die Menge als auch eine gute Qualität der Links erhöht die Bekanntheit der Website. Hochwertige, benutzerfreundliche Inhalte führen dazu, dass auf eine Website verlinkt wird.

Ein wichtiger Faktor für die inhaltliche und thematische Verlinkung ist die Community, an die sich eine Website richtet. Verlinkung und Gegenverlinkung sollte sich an Websites richten, die zur eigenen Zielgruppe passen und die gemeinsame Ideen, Interessen und Inhalte anbieten (keine Angst vor Konkurrenz!). Außerdem sollten Web 2.0-Funktionen, d. h. aktive Beiträge an den Inhalten durch User, und die eigene Teilnahme an Foren und social networks genützt werden.

Maschine

Auch für das Ranking bei den Ergebnissen von Suchmaschinen ist die Verlinkung relevant. Entsprechend der Logik, dass eine Website mit vielen eingehenden und ausgehenden Links guten Content anbietet, erscheint eine Website mit guter Verlinkungs-Strategie auf den ersten Plätzen von Ergebnislisten.

Erste Überlegungen

Vor der Beauftragung einer Link-Kampagne, die eine effiziente Verlinkungs-Strategie entwickelt, sollte man sich folgende Fragen stellen:
  • Wie hoch darf der Aufwand (Geld, Zeit für einmalige Maßnahmen und für die laufende Fortführung) für eine Link-Kampagne sein?
  • Welche Ziele werden verfolgt?
  • Welche Resultate sind zu erwarten?
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Was ist ein Blog?

Der (oder häufig auch das) Blog ist ein Tagebuch im Internet. Wie viele Begriffe im Web hat auch dieser einen nautischen Bezug, er enthält das Wort log (Logbuch). Blogs sind klassische Web-2.0-Erscheinungen, die ihren Anfang in den "News"-Sektionen von Websites genommen haben und den Bedarf an Aktualität und Interaktivität im Internet widerspiegeln.

Die Funktion von Blogs ist nicht eindeutig zu definieren, aber es gibt zwei Dinge, die als Blog-typisch gelten können:

  1. Der Content wird nach dem Erstellungszeitpunkt geordnet, üblicherweise stehen die neuesten Einträge an oberster Stelle der Seite.
  2. Zu den Einträgen gibt es eine Kommentarfunktion.
Zur Definition eines Blogs gehört es auch, dass er in Verbindung mit anderen Blogs steht. Das erfolgt z.B. durch Blogrolls (Listen von anderen Blogs), RSS-Feeds oder Trackback, die neue Einträge an andere Blogs melden und durch die Listung in Blog-Verzeichnissen, die die Funktion von spezialisierten Suchmaschinen haben. Die technischen Voraussetzungen für die Interaktion von Blogs sind Bestandteil der Blogsoftware, die für das Web 2.0 ("Mitmach-Netz") typischen Funktionen werden von Bloggern aber unterschiedlich stark genützt. Auch für Kommentare von außen sind nicht alle Blogs offen.

Was kann ein Blog?

Ein Blog kann dafür verwendet werden, Fundstücke aus dem Web zu kommentieren und mit anderen zu teilen (eines der ersten Einsatzgebiete von Blogs), ein ganz persönliches Wissenstagebuch zu führen, Arbeit oder Leben des Blogbetreibers zu dokumentieren und vieles mehr. Inhaltliche Abgrenzungen von Blogs sind kaum möglich, die Zahl neu entstehender Blogs geht in die Tausende pro Tag.

Eine besondere Funktion übernehmen Blogs, die als Informationsquelle über politische Ereignisse dienen und damit eine Erweiterung von Agenturnachrichten für etablierte Massenmedien anbieten. Dazu zählen Blogs von freien Journalisten ebenso wie Berichte von Bewohnern von Krisengebieten.
Gut betreute Unternehmens-Blogs sind dazu geeignet, ein positives Image eines Produkts zu transportieren oder zu verbessern, da durch den Aufbau von Blogs und durch die Möglichkeiten der Interaktion der Eindruck erweckt wird, es bestünde ein persönlicher Bezug zwischen den Blogbetreibern und den Usern. Ähnlich funktionieren professionelle Blogs von Politikern, die ihre Nähe zur Wählerschaft darstellen wollen und in Blogs eine virtuelle Version des Haus-zu-Haus-Wahlkampfs betreiben.

Häufig taucht in Blogs auch Kritik an Produkten oder Unternehmen auf, was eine Beobachtung der sogenannten Blogosphere durch Unternehmen sinnvoll macht, selbst wenn sie nicht unter die "Business-Blogger" gehen und selbst ein(en) Blog führen wollen.

Wie plant man Blogs?

Die Vorüberlegungen vor dem Einrichten eines Blogs sind ähnlich wie die für eine Website. Die Nutzerfreundlichkeit der webbasierten CMS von Blogsoftware (z. B. WordPress) ist sehr hoch. Der grafische Aufwand kann durch die Vielfalt an vorgefertigten Vorlagen gering gehalten werden, ein guter Blog zeigt aber die Individualität des Bloggers. Ein Business-Blog sollte in allen Teilen der CI des Unternehmens (Logo, Farbkonzept etc.) folgen. Business-Blogs, die sich als private Blogs ausgeben, werden in der Blogosphere bislang skeptisch aufgenommen.

Zu den wichtigsten Vorentscheidungen vor dem Einrichten eines Blogs gehören

  • das Festlegen von Hauptinhalten,
  • die Definition der Zielgruppe und
  • die Definition der Absicht, die mit dem Blog verfolgt wird.
Auch wenn der technische und graphische Aufwand gering gehalten wird, sollte bedacht werden, dass Blogs nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie regelmäßig mit neuen Inhalten versorgt werden. Außerdem müssen Kommentare beobachtet und gegebenenfalls frei geschaltet werden. Daher ist es wichtig, vor Einrichtung des Blogs festzulegen, wie häufig neue Einträge erstellt werden können und - bei Business-Blogs - wer dazu berechtigt und für die Kommentare verantwortlich ist.

Weiterführende Literatur:

Klaus Schönberger: Weblogs: Persönliches Tagebuch, Wissensmanagement-Werkzeug und Publikationsorgan. In: Peter Schlobinski (Hg.): Von *hdl* bis *cul8r*. Sprache und Kommunikation. in den Neuen Medien. Mannheim: Duden 2006. 233-248.
Andreas Hein: Web 2.0. Das müssen Sie wissen. München: Haufe 2007
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Web 2.0

Der Begriff Web 2.0 ist seit 2004 in Verwendung und hat sich für die Entwicklung des WWW in Richtung kollaborativer/interaktiver Dienste etabliert, wurde aber nie einheitlich definiert. Seit Web 2.0 ist auch der Begriff "social" untrennbar mit dem WWW verbunden. "Social" in Verbindung mit "Software" ist ein Schlüsselbegriff in der Beschreibung und Kategorisierung gegenwärtiger Entwicklungen von Onlinediensten. "Social Software" steht für den allgemeinen Trend Online-Werkzeuge zu benutzen, die soziale Interaktion und Kommunikation unterstützen.

"Social networking services"

bezeichnen Onlinedienste, die die Begründung von sozialen Netzwerken in verschiedensten Ausprägungen zum Ziel haben. Beispiele für "social networking sites" sind openBC.com (seit November 2003), eine Seite, auf der Benutzer ihr eigenes Profil erstellen und Kontakte zu anderen BenutzerInnen sammeln können. Über Kontakte können weitere Kontakte zu Dritten ("friend of a friend") entstehen. Auf einem ähnlichen Prinzip basiert orkut.com (seit Jänner 2004). MySpace.com (seit Juli 2003) bietet vielfältige interaktive Dienste an, angefangen von persönlichen Profilseiten, über Gruppen, Photos, Musik, Videos bis hin zum Einrichten von persönlichen Blogs.

"Social bookmarking"

ist ein webbasiertes Service über welches BenutzerInnen Bookmarks miteinander teilen können. BenutzerInnen versehen ihre Bookmarks mit "tags", somit sind sie kategorisiert und als Linklisten abrufbar. Dieses Konzept des nicht-hierarchischen Kategorisierens nach Schlüsselwörtern und das Abrufen von Bookmarks mittels Eingabe eines "tags" wird auch folksonomy genannt. Ein Beispiel ist del.icio.us. (seit Ende 2003), aber auch "social networking sites" wie 43things.com (seit Jänner 2005) bauen auf tagging und nicht auf dem Prinzip der expliziten und aktiven Verlinkung von Benutzern. Auf 43things.com können Benutzer eine Liste ihrer persönlichen Ziele anlegen und den Verlauf des Erreichens oder Nichterreichens dieser Ziele dokumentieren. Benutzer mit den gleichen Zielen sind verlinkt, sie können ihre Erfahrungen teilen, ohne aktiv Kontakt zueinander herstellen zu müssen. flickr.com (seit Februar 2004) ist eine Online-Community-Plattform zum Austauschen und Teilen von Bildern. Auch hier wird tagging verwendet, um die Bilder über Metadaten kategorisierbar und nach allen Möglichkeiten der folksonomy durchsuchbar zu machen.
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Wikis

Mit Wiki-Software (wiki engine) kann eine Website (ein sogenanntes Wiki) erstellt werden, auf der Besucher auf einfache Art und Weise Inhalte ergänzen, löschen und edieren können. Die Einfachheit der Interaktion macht Wikis zum effektiven Werkzeug für kollaboratives Schreiben.
2002 brachte die Firma "Socialtext" das erste Wiki als OpenSource Software heraus, seither entwickeln und verbreiten sich Wikis sehr rasch. Sie werden mehr und mehr auch von Unternehmen eingesetzt - häufiger hinter einer Firewall als im öffentlichen Internet - und treten dort an die Stelle statischer Intranets.

Charakteristiken von Wikis

  • Artikel können jederzeit von jedem Benutzer erstellt oder ediert werden.
  • Artikel können im Webbrowser bearbeitet werden.
  • Es sind keine HTML-Kenntnisse notwendig, um Seiten zu bearbeiten.
  • Die meisten Wikis haben ein System das Änderungen mitspeichert, damit zu jeder Zeit ein vorhergehender Zustand wiederhergestellt werden kann.
  • Es gibt ein konfigurierbares Benachrichtigungssystem, das automatisch ein E-Mail versendet, wenn Änderungen gemacht wurden
  • Standard ist es, dass wiki engines mit einem WYSIWYG-Editor ausgestattet sind.
  • Die Navigationsstruktur von Wikis ist nicht-linear.
  • Um Links zu erzeugen, wird eine spezielle Syntax verwendet (u.a. CamelCase).
  • In den meisten Wikis ist eine Volltextsuche integriert.
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Ajax

(kurz für Asynchronous JavaScript und XML)
Ajax ist eine Webentwicklungstechnik, mit der interaktive Webapplikationen erstellt werden können. Das mit Ajax erstellte Web-Interface gibt dem Benutzer bei Interaktionen schnelles Feedback, was einen fließenden Eindruck erzeugt und dadurch die Benutzung angenehmer macht. Ermöglicht wird das dadurch, dass HTML lokal im Browser erzeugt wird und vom Webserver nur JavaScript Anweisungen und tatsächliche Daten (Content) geschickt werden. Dieser Ablauf erhöht die Übertragungsgeschwindigkeit und verbessert die Usability, weil eine Seite nicht bei jeder Interaktion vollständig neu geladen werden muss.
Beispiele für den Einsatz von Ajax sind Einträge, die erneuert oder gelöscht werden sollen, Webformulare die sich dynamisch an Eingaben und Auswahlen anpassen und einfache Suchanfragen, die zurückgegeben werden sollen.
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Herausforderung Wissensmanagement

Wissen wird zur marktwirtschaftlichen Kategorie, weil die Nachfrage nach intelligenten Produkten und Prozessen in dem Maße steigt, in dem Generierung, Verteilung und Gebrauch von Wissen zunehmen. Ein Indikator dafür, dass Wissen als verwertbares Gut erkannt wird, ist die steigende Zahl der Beschäftigten im Dienstleistungs- bzw. Informationssektor. Auf Wissen basierende Dienstleistungen bringen Veränderungen von Arbeits- und Organisationsformen mit sich.

In Unternehmen als "offenen Netzwerken" verteilt sich Wissen auf einzelne Mitarbeiter. Mitarbeiter sind als Spezialisten autonom, tragen Verantwortung und bestimmen die Richtung eines Unternehmens mit. Unternehmen koordinieren, geben aber immer weniger konkrete Arbeitsanweisungen. Mit Wissensmanagement soll erarbeitet werden, in welchem Ausmaß Mitarbeiter gemeinsames Fachwissen brauchen, bzw. wie der Aufbau einer gemeinsamen Wissensbasis aussehen, die Verteilung von Wissen funktionieren kann. Strategie und Organisation eines Unternehmens wirken sich auf die Effizienz von Arbeitsprozessen aus. Die explizite Darstellung von Wissen als (immateriellem) Wert erhöht die Zukunftsfähigkeit und Glaubwürdigkeit eines Unternehmens. Die Umwandlung von Wissen in Intelligenz erhöht die Zufriedenheit der Mitarbeiter ;)
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Über Problemstellen

Wichtige benutzerfreundliche Leistungen einer Website wie z.B. Erklärungen und Lösungsmöglichkeiten anzubieten, wenn etwas schief geht, klare verständliche Anweisungen für Interaktionen zu geben, oder Hilfe anzubieten wenn es schwierig wird, werden oft vernachlässigt bzw. im Entwicklungsprozess nicht mitbedacht.

Was kann schiefgehen? Überall wo Interaktion im Spiel ist, können Fehler passieren, also praktisch auf jeder Seite einer Website. Ein einfaches und bekanntes Beispiel eines Fehlers ist "404 not found". Diese Fehlermeldung sagt mir weder, was der Grund für das Nichtfinden der Seite sein könnte, noch gibt sie einen Hinweis darauf, wie ich weiternavigieren kann. Die Ursache der Kommunikationsstörung liegt in der Tatsache, dass eine Maschine mit einem Menschen kommuniziert. Eine Fehlermeldung die von einer Software generiert wird, anstatt von einem Menschen für einen Menschen geschrieben ist für den Großteil der BenutzerInnen unverständlich - eine Sackgasse in der Weite des WWW.

Häufig treten Fehler beim Ausfüllen und Senden von Formularen, bei Transaktionen in Online-Shops und bei Logins auf. Ein Login ist manchmal aus dem einfachen Grund, dass die BenutzerIn ihr Passwort vergessen hat, eine Hemmschwelle. Ist die Hilfestellung die eine Website dafür anbietet einfach, direkt und effizient? Ist die Website so gestaltet und programmiert, dass sie mit kleinen Problemen wie diesen umgehen kann und den Besuchern hilft, statt sie zu frustrieren und früher oder später zu verlieren? Sobald auf einer Website ein Problem auftritt, wird für BesucherInnen klar, ob sich die Website-Betreiber um sie kümmern, ob sie höflich mit ihnen umgehen oder ob sie alleingelassen die ganze Schuld selbst zu tragen haben. Jede frustrierende Online-Erfahrung wirkt sich negativ auf das Vertrauen in ein Produkt oder eine Dienstleistung aus.

Potentielle Peoblemstellen müssen im Entwicklungsprozess einer Website ausfindig gemacht werden. Nur dann können Lösungen und Hilfestellungen angeboten werden, bevor BenutzerInnen enttäuscht eine Website verlassen und ihr Glück anderswo versuchen.

Weitere Informationen zum Thema bietet das Buch

Defensive Design for the Web
How to Improve Error Messages, Help Forms, and Other Crisis Points

Matthew Linderman with Jason Fried
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Suchmaschinen

Suchmaschinen sind für Internetnutzer wichtige Quellen, um Webseiten zu finden. Aus diesem Grund kann eine gute Plazierung bei einem Suchergebnis den traffic einer Website erhöhen. Um weit vorne gelistet zu werden, muss eine Website der Funktionsweise von Suchmaschinen entgegenkommen. Suchmaschinen erstellen ihre Listen entweder automatisch mittels crawler (z.B. Google), oder über search directories (z.B. Yahoo).

Wie funktionieren Suchmaschinen?

Auf crawler basierende Suchmaschinen haben drei wichtige Bestandteile. Den spider oder crawler, den Index und die Such-Software. Der spider besucht eine Website, liest sie und folgt den Links innerhalb dieser Website. Alles Gelesene wird in den Index oder Katalog aufgenommen. Bei einer Suchanfrage wird der Index mittels der Suchmaschinen-Software durchforstet, Ergebnisse werden nach Wichtigkeit geordnet und in der entsprechenden Reihenfolge angezeigt. Alle crawler-basierten Suchmaschinen haben die drei gleichen Grundbestandteile, zu Unterschieden bei Suchergebnissen kann es kommen, weil diese Bestandteile unterschiedlich "getuned" sein können. Für die Listung auf directories wird eine Zusammenfassung für eine Website manuell eingereicht. Eine Suche vergleicht die Begriffe, die in dieser Beschreibung vorkommen. Oft wird bei Suchmaschinen ein Mix aus crawler- und directory-Ergebnissen angezeigt.

Was mögen Suchmaschinen?

Webseiten bestehen aus der Sicht von Suchmaschinen aus Text. Spider lieben Wörter. Für sie zählt ausschließlich der (textliche) Inhalt und nicht die Präsentation. Eine einfache Regel: Begriffe, über die eine Website gefunden werden soll, müssen auf der Website als Text vorkommen. Diese sogenannten "keywords" sollten sorgfältig überlegt und ausgesucht und gut auf der Website plaziert werden. Listungen werden mit großer Wahrscheinlichkeit positiv beeinflusst, wenn keywords aus Kombinationen von zwei oder mehr Wörtern bestehen. Für Suchmaschinen ist außerdem die Verlinkung einer Website von anderen Websites wichtig.

Nach welchen Kriterien werden Suchergebnisse gereiht?

Es gibt viele Regeln, nach denen eine Website gestaltet werden kann, um den Anforderungen von Suchmaschinen zu entsprechen. Die genauen Parameter, die die Relevanz einer Website einstufen und damit ihre Reihung festlegen, sind aber ein von Suchmaschinen gut gehütetes Geheimnis. So wie Website-Betreiber bei der Erfassung ihrer keywords über ihre Zielgruppe nachdenken sollten, um die richtigen Besucher auf ihre Website zu lotsen, versuchen auch Suchmaschinen, die relevantesten Ergebnisse für Suchende anzubieten.

Kostenpflichtige Services von Suchmaschinen

Das Eintragen von (kommerziellen) Websites in Suchmaschinen wird immer häufiger kostenpflichtig. Seit 2001 ist das Bezahlen für die bessere Plazierung einer Website bei einem Suchergebnis gebräuchlich. Bezahlte Einträge sind oft nur farblich von den editorialen oder nicht bezahlten Listungen unterschieden. Für kostenpflichtige Einträge gibt es außer der Top-Plazierung oder auch "pay for placement", noch die Modelle CPC (cost per click) und PPC (pay per click), was bedeutet, dass für eine Anzeige bezahlt wird, wenn sie geklickt wird. Das Bezahlen für die Aufnahme in Suchmaschinen kann auch andere Gründe haben, die unabhängig von der Plazierung sind und diese auch nicht weiter beeinflussen. Wenn man mit einem neuen Internetauftritt für die Registrierung in einer Suchmaschine nicht die üblichen zwei bis vier Wochen warten will, in denen die auf crawler basierenden Suchmaschinen die Website auf "natürlichem" Weg finden, kann ein bezahltes Aufnahmeprogramm in Anspruch genommen werden, um innerhalb von ein bis zwei Tagen gelistet zu werden. Weitere werbliche Dienste sind "Content Promotion" und "Banner Ads". Content Promotion bezieht sich auf werbliche Inhalte, die in einem vom editorialen Ergebnis separierten Bereich hervorgehoben werden. Banner Ads sind auf Suchbegriffe bezogene, bezahlte Anzeigen, die zumeist graphisch gestaltet und eindeutig von den Suchergebnissen unterscheidbar sind. Die genannten Beispiele sind exemplarisch und decken nicht das vollständige Angebot von Diensten ab. Geschäftsideen in und um Suchmaschinen werden immer komplexer und verändern sich sehr schnell.
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Die Bedeutung professionellen Textens für Websites

Das Internet ist ein Medium ständiger Veränderung. Die Benutzer(innen) von Websites lernen permanent beim Umgang mit den Inhalten, der Technik und besonders den Interaktionsmöglichkeiten. War es vor wenigen Jahren noch möglich, eine Website ohne professionelle Textarbeit zu erstellen, ohne das Image der repräsentierten Institution oder Firma zu gefährden, ist die Toleranzgrenze gegenüber schlecht getexteten Sites in kurzer Zeit stark gesunken. Das betrifft einerseits die spezifischen Contenttexte, die nicht länger unbearbeitet aus Printmaterial übernommen werden sollten, will man nicht einen schlampigen, unprofessionellen Eindruck erwecken. Andererseits sind aber ganz besonders jene Bestandteile einer Website, die auf Funktionalitäten und auf die Interaktion von Mensch und Technik abzielen, in ihren Text-Ansprüchen komplexer geworden. Kaum ein technisches Produkt kommt ohne eine gute Gebrauchsanweisung aus, und eine Website mit Funktionen wie Foren, Formularen, Log-ins, tief gestaffelter Navigation etc. bedarf ebenso der Erklärung. Die Bezeichnungen der einzelnen Bestandteile einer Websites müssen konsistent sein, die Texte User-gerecht, die Text-Anleitungen verständlich und eindeutig. Wie es in der grafischen CI-Gestaltung den Bedarf an hohem Wiedererkennungswert, Indentifiktionsmöglichkeiten für die User und branchenspezifischen Imagetransport gibt, so ist auch das Corporate Wording ein bedeutendes Merkmal wirksamen Marketings.
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Was ist ein Styleguide?

Ein Web-Styleguide umfasst Interface-Analysen, eine genaue Beschreibung der Struktur und Stylesheets. Durch das E-Branding wird eine unternehmensadäquate Strategie umgesetzt. Die Webidentity sollte unverwechselbar, wiederkennbar und innovativ sein. Das mit dem Webauftritt vermittelte Image soll mit den Ansprüchen der UserInnen korrelieren. Alles was man über deren Anforderungen weiß, findet sich im Styleguide wieder. Allgemeine Kriterien zur Gestaltung eines Interface nach Erkenntnissen der Usability werden neben der detailgenauen Beschreibung jedes einzelnen Elements der Website (Navigation, Texte, Bilder, Icons, Farben) analysiert und beschrieben. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Programmierung und Contentbefüllung nach festgelegten Vorgaben erfolgt und die Optik der Website bei fortlaufender Betreuung immer noch den Intentionen der Designerin und Texterin entspricht.
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404 not found
Die Meldung "404 not found" ist ein standardisierter Antwortcode im http-Protokoll (Hypertext Transfer Protocol, Dt.: Hypertext-Übertragungsprotokoll) und erscheint in den meisten Webbrowsern, wenn eine URL (Webadresse) zu einer Seite führt, die es auf dem Webserver nicht gibt. Für viele Server (wie Apache) können diese Meldungen individuell gestaltet werden.
Die erste 4 steht für Benutzerfehler, die 0 für Schreibfehler und die zweite 4 zeigt den für diesen Fall spezifischen Fehler an, nämlich dass die URL nicht gefunden wurde. [zurück zum Text]

Browser
Bei Web browsern handelt es sich um eine Software, die Websites anzeigen kann. Die am häufigsten eingesetzten Browser sind Netscape Navigator und Microsoft Internet Explorer. Mit ihnen können Grafiken und Texte sowie Multimedia-Information (Ton und Film) angezeigt werden. [zurück zum Text]

Content
Content bedeutet Inhalt aber auch "Gehalt" einer Website, also die Informationen, die auf den Dokumenten vermittelt werden, die Interaktionsmöglichkeiten, die angeboten werden. Content ist der wichtigste Teil einer Website, denn er definiert ihre Aufgabe und den Nutzen, den ein User/eine Userin vom Besuch einer Website hat. [zurück zum Text]

crawler
(auch spider, wanderer oder bots)
Ein crawler ist ein Programm, das das Internet durchsucht, um öffentlich zugängliche Ressourcen, wie Webseiten und Dateien in öffentlichen FTP Archiven zu lokalisieren. Die gefundenen Ressourcen kommen in eine Datenbank, die Internetbenutzer mittels einer Suchmaschine durchsuchen können. Der Begründer der WebCrawler ist Brian Pinkerton. [zurück zum Text]

E-Branding
Die Vermittlung eines Images im Internet. Die Brandingstrategie entwickelt sich aus der Marke oder dem Angebot eines Unternehmens. Im Webauftritt sollte sich daraus ein ganz bestimmter Nutzen für UserInnen ergeben. [zurück zum Text]

HTML
Kurz für HyperText Markup Language, eine Autorensprache, um Dokumente für das WWW zu erzeugen. Der Aufbau eines HTML-Dokuments erfolgt nach einer vorgegebenen Struktur, innerhalb dieses Grundgerüsts kann das Layout des Dokuments durch Verwendung von „tags“ oder „attributen“ definiert werden. [zurück zum Text]

Icons
Icons sind Aufmerksamkeitserreger und Orientierungshilfen. Beispiele im analogen Bereich sind Informationsgrafiken. Icons basieren auf einer universellen Bildsprache. Es geht dabei um das Reduzieren eines Bildes auf die wesentliche Aussage. Im Web haben sich Piktogramme rasch etabliert, zumeist mit derselben Funktion wie Symbole am Flughafen oder in der U-Bahn - sie helfen UserInnen, sich zurechtzufinden. Man muss aber nicht unbedingt auf sogenannte standardisierte Symbole zurückgreifen, sondern kann auch ganz individuelle Zeichen entwickeln, die nur für die Orientierung auf einer bestimmten Website dienen. [zurück zum Text]

Interface
Ein Interface ist eine Benutzerschnittstelle (oder GUI – Graphic User Interface). Es umfasst Metaphern, Bilder und Begriffe, die die verschiedenen Funktionen und Bedeutungen der Benutzerschnittstelle vermitteln.
Es gibt verschiedene Arten von Interfaces:
• user interface: Jede Möglichkeit der Interaktion zwischen Mensch und Maschine, also Tastatur, Maus, Menü am Screen ...
• software interface: Sprachen und Codes, die die Kommunikation von Applikationen und Software und Hardware sicherstellen.
• hardware interface: Kabel, Schnittstellen, Infrarot-Verbindungen etc., mit deren Hilfe Geräte mit einander verbunden werden. [zurück zum Text]

keywords
Als keywords bezeichnet man Begriffe oder Phrasen, die bei einer online-Suche in eine Suchmaschine eingegeben werden. [zurück zum Text]

Links
In einem Hypertext-System wie dem Internet verweisen Links auf andere Dokumente. [zurück zum Text]

Navigation
Orientierungshilfe auf Websites, die die Bereiche der Website bezeichnet oder grafisch darstellt. Mit dem Navigationssystem bewegt sich der User auf der Website und erkennt seinen Standort, bzw. wie er zu dem Dokument gelangt ist, das er gerade vor sich sieht. [zurück zum Text]

Suchmaschinen
Das sind Programme, die nach Stichwörtern in Dokumenten suchen und die Ergebnisse anzeigen. Suchmaschinen im WWW sind zum Beispiel Alta Vista, Excite, Google. [zurück zum Text]

traffic
Die messbare Useraktivität auf einer Website. [zurück zum Text]

Usability
Benutzbarkeit oder im engeren Sinn: Benutzerfreundlichkeit einer Website. Durch das Beobachten und Befragen von NutzerInnen kann festgestellt werden, wie komfortabel, informativ, unterhaltsam eine Website gestaltet ist. Die Usability entscheidet über den Erfolg einer Website und groß angelegte Untersuchungen auf diesem Gebiet liefern laufend Erkenntnisse über gelungene Interfaces und Usability von Websites. [zurück zum Text]

Website
Ein Platz/Auftritt im World Wide Web. Jede Website hat eine Homepage, die das erste Dokument darstellt, die der Besucher der Website sieht. Die Website kann aus einer beliebigen Anzahl von Dokumenten und Files bestehen. Jede Website wird von einer Person, Firma oder Organisation verwaltet. [zurück zum Text]

XML
eXtensibleMarkupLanguage, ein vom W3Consortium initiierter Standard, der den einfachen Austausch von Daten zwischen Software und Applikationen unterschiedlicher Anbieter und plattformübergreifend möglich machen soll. Besonders im Beschaffungswesen und im Logistikbereich besteht ein großer Bedarf an effizientem Datentransfer durch eine Vereinheitlichung der benützten Codierung von Datenbanken. Aber auch im e-Commerce und in der Administration wird XML immer wichtiger. [zurück zum Text]

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